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Wer oder was ist
Sucellus? |
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| Sucellus ist kein Sherry, denn ich darf ihn nicht so nennen. Es ist ein Wein-Aperitif aus dem Herzen der Mosel. |
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| Wo sich der Fluss in Keuper, Muschelkalk und devonischem Schiefer tief eingegraben hat und mit den listigen Windungen einer Schlange die Barriere des Schiefergebirges überwindet, reifen an den Steilhängen des engen Moseltales die Trauben für Sucellus |
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| Die reifen Rieslingtrauben werden vom Winzer nach alter Tradition von Hand geerntet und schonend gekeltert. Der von Trubstoffen befreite Most wird im Eichenholzfaß auf die Gärung vorbereitet, und hier werden bereits die Weichen gestellt für die anschließende faszinierende Umwandlung in Sucellus | ||||
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Sobald die Gärung abgeschlossen ist, erfolgt die eigentliche Sherrysierung. In einem bewährten Verfahren entwickelt sich unter kontrolliertem Sauerstoffeinfluß das typische Reifearoma und das bernsteinfarbene Aussehen. Während des gesamten Ausbaues verbleibt der Wein im Eichenholzfaß dem traditionellen Fuder, dessen Ursprung auf die Kelten zurückgeht. Der Wein erhält somit die unverkennbare Barrique-Note, die zusammen mit dem zarten Sherry-Aroma und dem milden Geschmack eine harmonische Einheit bildet. | |||
| Die Zugabe von Weinalkohol hebt zusätzlich den Geschmack und den Duft des Weines und schützt ihn gleichzeitig gegen unerwünschte mikrobiologische Einflüsse. | ||||
| Daher kann man Sucellus wochenlang in einer geöffneten Flasche stehenlassen. Da die Verwendung von schwefliger Säure sich auf die Entwicklung des Sucellus negativ auswirkt, wird während des gesamten Ausbaues darauf verzichtet. Auch andere Weinbehandlungsverfahren wie das Klären und Schönen werden bewußt nicht eingesetzt. |